Künstlerporträt
"KikiiRose, bisher ein Geheimtipp, avanciert zum heimlichen Star einer
neuen, sehr intensiven Weiblichkeit in der Kunst. Ihre Portraits berühmter
Ikonen haben die Authentizität von Fotografien und die Intensität einer
seelischen Interpretation der Persönlichkeiten, die sie malt. Ihr
Pinselstrich ist unverstellt und ungekünstelt und dennoch so exakt, als
würden sie die Tiefen der Motive psychologisch ausleuchten. Ihre Bilder
psychologisieren nicht, sie analysieren nicht, sie nimmt auf und gibt
kraftvoll wieder. Effekte und die Suche nach vordergründigen Sensationen
sind ihnen fremd.
Die Bilder von KikiiRose hängen seit langem in den Wohnzimmern einer Schar
von Käufern, die die Künstlerin fast immer auch persönlich kennt, die ihrem
Lebensumfeld entstammen. Jetzt gelingt ihnen der Sprung in den Markt. Wer
schon ein Bild hat, wird sich freuen. Die Preise steigen bereits.
Das ist alles andere als selbstverständlich in einer Szene, die beinahe
abgeschottet ist für Künstler, die keiner Akademie, keiner Schule entstammen
und die kein mit den Marktgesetzen vertrauter Galerist unter seine Fittiche
genommen hat.
Kikii Rose hat das Malen nie gelernt. Sie konnte es vom ersten Pinselstrich
an. Am meisten wundert sie sich selbst darüber. Wenn sie einen neuen Rahmen
aufspannt, plagen sie Selbstzweifel. Phasen intensiven Schaffens folgen oft
lange Pausen, in denen sie sich ihren anderen Talenten, dem Singen und dem
Modedesign widmet. "Kann ich es noch?", fragt sie sich dann. Sie kann es.
Die Vorbereitung scheint abgeschlossen, sobald sie die erste Farbe aufträgt,
dann folgt alles andere wie im Rausch. Sie gibt die Persönlichkeit, die sie
auf sich wirken hat lassen nur noch wieder. Ihre Werke enstehen in wenigen
Stunden, in denen sie bis zur Erschöpfung arbeitet. Nichts wird korrigiert
oder konstruiert.
KikiiRose
geboren als Kerstin Pilipp in Coburg, entdeckte ihre Leidenschaft zu großen Bildern erstmals 1985, während Ihrer Ausbildung zur Visagistin in Berlin.
1994 begann sie mit der abstrakten Malerei, seit 1998 malt die Künstlerin auch gegenständlich. Im ersten Jahr gelangen ihr bereits 50 Bilder. Es folgten die ersten Ausstellungen und die ersten
Verkäufe. Sie hat eine besondere Vorliebe für Blumenmotive und Portäts. Die Künstlerin arbeitet am liebsten mit Öl. In ihre abstrakten Bilder lässt sie Schlagmetall oder Blattgold einarbeiten.
Farbe und Brillanz ist Ausdruck ihrer unendlichen optimistischen Lebenseinstellung.
Wenn man die Künstlerin fragt, woher sie ihre Fertigkeit im Umgang mit Pinsel und Farbe hat, lächelt sie. Kikii Rose ist Autodidakt. Das erste Bild, das sie malte, war ein Porträt ihres Großvaters.
Es war dem Original so ähnlich, dass man sich ungläubig fragte, woher sie das Wissen hat. Sie kann darauf keine Antwort geben. "Ich male einfach dauf los".
Immer wieder versucht sie sich in neuen Techniken. "Ich bin so sehnsüchtig nach Neuem, ich habe das Gefühl, alles irgendwann einmal gelernt zu haben und rufe es nur ab. Ich muss malen, es ist mein
Weg."
Der Erfolg Ihrer Malerei macht es ihr inzwischen leicht, diesen Weg zu verfolgen.
Aber Kikii Rose ist auch leidenschaftliche Jazzsängerin. Gerade die goßen Klassiker wie "Ain't Misbehavin", "Fly me to the moon" oder "Girl from Ipanema" sind Ihre Leidenschaft. Und wer sie jemals "Summertime" und "Autumn leaves" gesungen gehört hat, weiß wie sich Gänsehaut anfühlt
Ausstellungen
Coburg, Schloss Hohenstein
Bamberg, Giechburg
Bad Alexanderbad
Bayreuth, Galerie Pyramide
Leipzig, adrem
Salzburg
Masserberg, Badehaus
Freising, ADAC
München, Barysphär
Kirchseeon, Schlöffel
Coburg, Möbelgalerie Hirsch,
Coburg,Glaserei Späth,
Coburg, Cafe M,
Bielefeld, Marte
VVC, Coburg
Hotel Rennsteig, Masserberg
Ankäufe aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Dubai, Spanien
Ausstellung vom 5.Oktober bis 23 November 2007 im Cafe M, Coburg Judengasse
Ein neues Sternchen ist am Coburger Kulturhimmel aufgegangen. Kerstin Pilipp nennt sich jetzt Kikii Rose und malt mit Leidenschaft ganz große Bilder in Öl und Acryl. Ihre Gemälde zeigen Porträts, Blumenmotive und Abstraktes. Die farbenkräftigen Motive seien Ausdruck ihrer unendlich optimistischen Lebenseinstellung. Kerstin über Kikki: „Ich male einfach drauf los.“ Zu sehen sind ihre Werke noch bis 23. November
im Café M.
Quelle Neue Presse Coburg 31.10.07
Bilder der Vernissage+Modenschau der eigenen Kollektion
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