Happy End...

 

Die Anzeige in der Zeitung  vor einer Woche ein Erfolg und noch immer kommen Anrufe von Kundinnen. Nun war ich auch das erste Mal in Fürth in dem Studio. Die Inhaberin und Freundin meiner Mel, die mir diesen Kontakt vermittelte, eine supersympathische Frau mit einem super Team im Studio. Der Termin ein Erfolg, der Termine nach sich zieht. Doch wichtig, dass die Mädels im Studio von meiner Arbeit begeistert sind, denn jetzt reden sie mit den Kunden die unsicher waren, doch interessiert. Nürnberg ist halt doch noch mal was anderes. Da wird nicht gefeilscht. Da lieg ich eh noch mit meinen Preisen unter der Anderen, doch höher als in meinem eigenen Studio. Somit perfekt. Mehr als drei Kundinnen am Tag werde ich nicht annehmen. Das Pigmentieren ist wirklich sehr anstrengend, da ich hochkonzentriert arbeiten muss, gerade an den Augen. Mir ist es wichtig die Arbeit perfekt zu machen. Nicht umsonst ist dieser Beruf einer der bestbezahltesten. Stundenlohn von 200€ und mehr. Doch die Verantwortung ist auch hoch. Was mal in der Haut ist, ist drin. Klar kann man Kleinigkeiten korrigieren, doch ich will erst gar nicht korrigieren müssen, deshalb lieber alles in Ruhe. Ich sehe einfach auch viel schlecht gearbeitetes PMU von Mitbewerbern. Klar, denn die Kundin die zufrieden ist, wird immer wieder dort zurück gehen. Somit habe ich in meinem eigenen Studio nicht nur Neukundinnen, sondern auch diese, welche ich vor Jahren schon pigmentiert hatte.

Der Weg war richtig und so wie es aussieht werde ich wohl auch nach April öfter hier sein um zu arbeite. Es ist wichtig den Faden nicht abreißen zulassen. Ist mir auch recht, denn ich liebe es mich zu bewegen und zu reisen. Chiara kann ruhig mal 14 Tage bei Jon bleiben, der sie eh schon vermisst. Meine Familie ist happy, ich bin happy und wenn ich zurückblicke muss ich sagen, es ist gut einen Beruf zu haben. Ich habe versucht von der Kunst zu leben und musste erkennen, dass es nicht möglich ist, nicht jetzt. Doch was ich erreicht habe und es immer ein großes Ziel von mir war, unabhängig von dem Laden zu sein. Jeden Tag ins Geschäft und abends heim. Einen Urlaub von mehr als 14 Tagen hatte ich mich nie getraut zu machen, da ich einen Kundenbindung hatte und immer Angst, sie könnten in eine anderes Studio gehen. 25 Jahre lang war ich zwar gut versorgt, doch zu welchen Preis. In Spanien habe ich von fast nichts gelebt doch war ich das erste Jahr unglaublich glücklich. Löcher sind dazu da um nach einen Ausweg zu suchen. Ich hab das geschafft! Das erreicht was ich wollte. Frei sein und doch finanziell unabhängig. Somit zeigt es mir doch, dass Mut auch belohnt wird, dass es wichtig ist das zu tun was man spürt, dass was einen treibt, auch wenn es vielleicht zeitweise so aussieht, als würde man feststecken. Ich habe in Spanien so viel wie nie zuvor gearbeitet, gemacht, getan und so wenig wie nie verdient, doch ich habe meine Mentalität gefüllt mit sehr vielen Kostbarkeiten. Immer an mich geglaubt, mich den Zweiflern zur Wehr gesetzt und ich habe Freunde gehabt, die mich unterstützten und mich an mich erinnerten wenn ich doch mal wieder im Fischleleid zerfloss. Und ich vergesse niemanden der mich auf diesen Weg begleitet hat, da bin ich wie ein Elefant und Freundschaft ist für mich unbezahlbar!

Ja, mein Weg endet in einem Happy End. Ich werde in Spanien leben und in Deutschland arbeiten, meine Familie leben, Freunde hier und dort, meine große Liebe, das Meer, die Wärme und das Leben, dass dort mehr Stunden hat als hier in Deutschland. Nein, es macht mir nichts aus in Coburg abends Zuhause zu sitzen und vor der Glotze zu stricken, in Spanien werde ich keine Zeit dazu finden….

 

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