Warm...

Okay, ich weiß ja dass es keiner wissen will, aber ich liege schon seit gestern auf der Terrasse im Liegestuhl und genieße die Sonne. Da muss ich doch gleich wieder an meine „Gönnern“ denken und mal fett grinsen..

Bin gerade mit Jon zurück aus Edinburgh. Wir haben zwar eine Woche gefroren, was dann allerdings halb so schlimm ist, wenn man weiß, dass einen Zuhause 20 Grad erwarten.

Edinburgh ist für mich einer der schönsten Städte die ich kenne und ich würde sofort dort leben wenn das Wetter nicht so verdammt schlecht wäre das ganze Jahr über.

Diesmal hatten wir ein Auto und Jon zeigte mir die Gegend um Edinburgh. Unter anderem auch Rosslyn Chapel, was für mich unglaublich beeindruckend war. Denn ich betrat die Kirche und mir schoss das Wasser in die Augen, als ich im Keller in einem separaten Raum mit einem Buntglasfenster eintrat auf dem sich wie in einer Kirche zu erwarten, Jesus dargestellt wurde, fing ich an  zu heulen und konnte nicht aufhören. Ich war froh, dass nur Jon da war der mir sogleich die Geschichte über diesen magischen Ort erzählte. Also dieser Platz hat eine so enorme Energie auf mich ausgeübt, dass ich alle Annahmen, Sagen und Geschichte dieses Ortes vollends glaube, und da bin ich ja wohl nicht alleine.

Den darauf folgenden Tag verbrachten wir in einem alten schottischem Schlosshotel in einer beeindruckenden Landschaft. Dieses Schottland ist sowas von wunderschön.

Wir trafen Jons älteste Freunde mit denen er viel Musik machte. Nobby, war der erste Sänger der Bay City Rollers und David Paton einer der besten Bassisten aller Zeiten. Paul McCartney, Alan Parson, Elton John, Kate Bush nur einige wenige Namen mit denen er spielt. Er ist Songwriter und Sänger und geht nun mit „Pilot“ nach Japan auf Tour. Seine neue CD hören wir rauf und runter. Es  ist Musik, die man nichtmehr aus dem Ohr bekommt. Lange hab ich sowas nicht mehr gehört.

Es waren wundervolle Tage.

Chiara war eine Woche bei Freunden und ich glaube in diesem 5 Sterne Hotel inklusive Kuscheleinheiten hat sie mich nicht vermisst.  Die Katzen wurden jeden Tag gefüttert und begrüßten uns putzmunter. Alles sehr entspannt…

Die nächsten Tage werde ich mich mit meine neuen Songs beschäftigen, denn Jon fragte mich, ob ich nicht mit ihm zusammen Gigs machen möchte. Piano und Gesang. Seit ich regelmäßig zu meiner Gesangstunde gehe und fast jeden Tag meine Tonleitern rauf und runter trällere hat sich meine Stimme verändert. Ich hab viel gelernt in den letzten Monaten und  nun stehe ich neben Jon und singe in verschiedenen Bars und Restaurants. Der erste offizielle bezahlte Gig ist in 10 Tagen und bis dahin müssen wir noch 8 Songs lernen.. Schön. Es macht so viel mehr Spaß mit Piano als mit den Bachtracks. Somit werde ich die Tage singend an der Staffelei verbringen..  

 

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